Die Panikmache hält in den USA an. Die Defizit-Schimpfer malen seit mittlerweile fast vier Jahren den Teufel an die Wand. Im Juni 2010 hat Alan Greenspan in einem Artikel („US Debt and the Greece Analogy“) in WSJ geschrieben, dass das Haushaltsdefizit zu steigenden Inflationsraten und Zinsen führen werde.
Erskine Bowles warnt bereits zweieinhalb Jahren davor, dass die ausländischen
Investoren angesichts der hohen US-Verschuldung die US-Staatsanleihen auf einen
Schlag auf den Markt werfen werden.
Warnungen über Warnung wie ein Schlag ins Wasser: die angeblich bevorstehende fiskalische Apokalypse findet aber nicht statt.
Wohlgemerkt: Die US-Regierung betreibt seit 2010 wieder eine
Austeritätspolitik. Das heisst, dass die Ausgaben der öffentlichen Hand nicht unwesentlich gekürzt
werden.
Ankauf von US-Treasury Bonds durch ausländische Investoren
(wie z.B. Zentralbanken), Graph: Morgan
Stanley
Die ausländischen Zentralbanken haben selbst während der Zeit
des sog. Government Shutdown vermehrt US-Staatsanleihen gekauft.



