Es
gibt Ökonomen, die das Geld für eine Blase halten. Noah Smith macht in seinem Blog auf Steve Williamson aufmerksam. Williamson
behauptet in seinem Blog, dass das Geld bloss
ein Stück grünes Papier ist. Der ganze Blogeintrag richtet sich im Grunde
genommen gegen Paul Krugmans Sicht von Makroökonomie im Allgemeinen. Geld ist
eine reine Blase ("a pure bubble"), da seine Grundlage Null ist, bekräftigt Williamson.
Natürlich
stimmt es nicht.
Was
ist aber gemeint, wenn von einer Blase geredet wird? Krugman beschreibt es so,
dass die Menschen ihre Entscheidungen auf Annahmen über die Zukunft abstützen,
die wieder auf die jüngsten Erfahrungen beruhen, welche aber nicht erfüllt
werden können. Menschen kaufen zum Beispiel Häuser, weil sie erwarten, dass die
Hauspreise weiter steigen, mit einer Geschwindigkeit, dass am Schluss eventuell
niemand mehr ein erstes Haus kaufen kann.
Blasen
müssen nicht einmal Preise einschliessen, erklärt Krugman weiter. Man kann
einen lokalen Bau-Boom erleben, welcher von einem schnellen Wachstum der
Bevölkerung und der Beschäftigung in einem bestimmten Gebiet getrieben wird. Wenn
die Hauptsache, die das rasche Wachstum fördert, der lokale Bau-Boom ist, bricht
dieser schliesslich zusammen, wenn genügend Häuser fertiggestellt worden sind.
Der
Punkt, ob Preise involviert sind oder nicht, ist, dass die Erwartungen von
Individuen sich zu einer gesamten Unmöglichkeit zusammenaddieren.

