Eine kürzlich von der San Francisco Fed vorgelegte Forschungsarbeit („What ist the new normal unemployment rate?“) sorgt für viel Stimmengewirr. Die Quintessenz ist, dass die „neue normale“ Arbeitslosenquote zwischen 6 und 7% liegen dürfte. Zur Zeit gibt es nur sehr wenige offene Stellen im Verhältnis zur Anzahl der Arbeitslosen. Paul Krugman liefert dazu die folgende Abbildung in seinem Blog. Es steht ausser Frage, dass es die Nachfrage ist, die auf Arbeitslosigkeit lastet. Was die Forschungsarbeit der San Francisco Fed andeutet, ist, dass wir jetzt angesichts der Höhe der Arbeitslosigkeit mit noch weniger Stellenangeboten rechnen müssen. Und das legt nahe, dass wir, wenn und wann die Wirtschaft sich erholt, Angebotsengpässen gegenüberstehen würden, und zwar früher als man denkt.
Stellenangebote im Vergleich zu Arbeitslosenzahl, Graph: Prof. Paul Krugman


