Bond-Bullen sind voller Elan.
Die Märkte preisen ein, dass der Zinserhöhungszyklus der Fed im Jahr 2020 oder Anfang 2021 zu Ende geht und zugleich eine gewisse Lockerung der Geldpolitik eingeleitet wird, was, allem Anschein nach, den Verkaufsdruck auf die US Treasury Bonds gegenwärtig abmildert.
Das ist der Schluss, den die Entwicklung des Spreads (*) zwischen dem 3-Jahres-Forward 1-Jahr US Overnight Index Swap Satz und dem 2-Jahres-Forward 1-Jahr Satz nahelegt.
Der Spread ist nämlich ins Negative gerutscht, was darauf hinausläuft, dass die Fed den Straffungszyklus demnächst tatsächlich beendet.
Wenn die Zentralbank die Zinsen erhöht, richtet sich das Augenmerk auf die Wirtschaft, die wieder Tritt fasst und wo die Währung zur Stärke neigt.
Die anhaltende USD-Schwäche regt aber an, darauf zu blicken, dass die US-Zinsen inzwischen an das neutrale (natürliche) Niveau herankommen.
Der Greenback hat 2018 bislang rund 3% an Wert verloren. Die Abwertung für das gesamte Jahr 2017 beläuft sich auf rund 12 Prozent gegenüber dem EUR.
Der Spread zwischen den 3y1y und den 2y1y US-Swap-Sätzen, Graph: FT, Apr 19, 2018






