Die Futures Märkte für die Fed Funds Rates legen derzeit nahe, dass eine US-Zinssenkung auf der nächsten FOMC-Sitzung am 31. Juli so gut wie sicher ist.
Bekanntlich fordert US-Präsident Donald Trump von Jerome Powell schon länger eine Zinssenkung.
Dass die Aussagen des Chefs der US-Notenbank Powell im Rahmen seiner halbjährlichen Anhörung vor dem US-Kongress am Mittwoch nun als Signal für eine Zinssenkung gedeutet werden, hat aber damit nichts zu tun.
Powells Priorität ist nämlich die mittlerweile seit 10 Jahren anhaltende wirtschaftliche Expansion aufrechtzuerhalten.
Es geht darum, die „Risiken zu managen“, insbesondere solche, die auf das schwächere globale Wachstum und die Handelspolitik von Präsident Trump zurückzuführen sind.
Mit anderen Worten sind die bevorstehenden Zinssenkungen als „sicherheitshalber“ („insurance cuts“) zu verstehen, keine Kürzungen gegen eine wirtschaftliche Rezession.
Das ist die Lesart von Powell.
Stimmt es aber, was den Teil „Rezession“ betrifft?
Fed Funds Rates und die Erwartungen für Januar 2020, die von CBOT Futures abgeleitet sind, Graph: FT, July 12, 2019






