Bitcoin ist in aller Munde. Es wird viel darüber geredet und geschrieben. Kein Wunder: Der Preis von Bitcoin, der sog. Kryptowährung ist im Verlauf des Jahres 2017 über (sage und schreibe) 1’300% gestiegen.
Die Mehrzahl der Ökonomen scheint sich jedoch einig, dass es sich dabei um eine Blase (bubble) handelt, wie Tulpenzwiebelblase (tulip bulb bubble) in den Niederlanden des 16. Jahrhunderts und/oder die Südseeblase (South Sea bubble) im 18. Jahrhundert.
All diese Blasen und die heutige Bitcoin-Blase werden i.d.R. von einem übertriebenen Optimismus über den Wert eines Vermögenswertes und die Erwartung getrieben, dass der Preis des Vermögenswertes in ferner Zukunft weiter steigt.
Der Begriff „Währung“ (currency) wird aber zumeist ziemlich ungenau verwendet, während manche Experten stattdessen von einem „Vermögenswert“ (asset) reden. Man kann daher nicht völlig falsch liegen, Bitcoin als reines Spekulationsobjekt zu betrachten. Dazu passt auch die Umschreibung des Bitcoins als „digitales Gold“.
Nichts könnte aber von der Wahrheit weiter entfernt sein, als der Glaube, dass Bitcoin und andere Kryptowährungen das Geld der Zukunft sind, bemerkt Paul De Grauwe in seinem Blog dazu.
Bitcoins Preis schiesst durch die Decke, Graph: Bloomberg Technology






