Die Wirtschaft steckt seit dem Ausbruch der
Finanzkrise von 2008 in Stagnation. Die Produktionslücke bleibt geöffnet und die
Inflation verläuft deutlich tiefer als der Zielwert der Zentralbanken. Es
herrschen deflationäre Tendenzen.
Von der extra-lockeren Geldpolitik profitieren
nicht nur die Anleihemärkte, sondern auch die Aktienmärkte.
Während die Niedrigzinsen die Bondmärkte stützen,
kommen die Dividenden-Titel v.a. wegen des Transmission Mechanismus der (unkonventionellen Geldpolitik), d.h. Portfolio-Rebalancing (Wirkungskanal der QE-Politik) in den Genuss
der Anleger.
Inzwischen pfeifen es aber die Spatzen von den Dächern,
dass die Geldpolitik (in welcher Form auch immer) schon längst an ihre Grenzen gestossen ist.
Die öffentliche Debatte über die anhaltenden Negativ-Zinsen gibt endlich Anlass, über einen Policy-Mix nachzudenken. Das Thema der gleichzeitigen Durchführung
verschiedener Massnahmen der Wirtschaftspolitik rückt damit immer weiter in den
Mittelpunkt des öffentlichen Interesses.
Der kombinierte Einsatz von Geld- und
Fiskalpolitik wurde zuletzt von Mario
Draghi am Donnerstag auf der EZB-Pressekonferenz klar aufgefordert.
Performance der inflationsgeschützten
Staatsanleihen im Überblick, Graph:
FastFT






