Formell gesehen sind die meisten BDCs geschlossene Fonds, die ein Portfolio aus Krediten halten und an der Börse gehandelt werden.
Und sie schütten den Großteil der Nettoerträge aus den von ihnen finanzierten Privatunternehmen an ihre Anleger aus.
Gegenwärtig geraten die Preise von Anteilen an BDCs (Business Development Companies), welche Finanzmittel für kleine und mittelständische Privatunternehmen bereitstellen, unter Druck.
Bloomberg berichtet dazu, dass die weltweit größten Verwalter alternativer Anlagen vor einer schwierigen Entscheidung stehen:
Entweder sie blockieren Anleger, die aus Private-Credit-Fonds aussteigen wollen, und riskieren damit mögliche Gegenreaktionen, oder sie kommen den Wünschen nach und Kreditausfälle in Kauf nehmen.
JPMorgan zum Beispiel soll die Kreditvergabe an Private-Credit-Fonds teilweise einschränken, nachdem das Unternehmen den Wert bestimmter Kredite in deren Portfolios abgeschrieben hat.
| BDC Ablaufdiagramm |